Lampe anschließen ohne Elektriker
Sie haben sich eine neue Lampe gekauft und möchten diese nun anschließen? Doch Sie wissen nicht so recht, welches Kabel wohin gehört? Dann sollten Sie unseren Maskabel Ratgeber zum Thema Lampe anschließen lesen. Gerade beim Thema Strom haben viele Heim- und Hobbyhandwerker Bedenken. Diese möchten wir auflösen, denn das Anschließen einer Deckenlampe ist auch für Heimwerker gut zu bewältigen.
Was müssen Sie vor dem Lampe anschließen wissen?

Bevor Sie damit beginnen Ihre neue Decken- oder Wandlampe anzuschließen, sollten Sie unbedingt den Strom in dem Raum abstellen. Dafür müssen Sie nur die dazugehörige Sicherung im Sicherungskasten herausnehmen. Prüfen Sie danach mit einem Spannungsprüfer, ob die Leitung wirklich stromlos ist. Erst dann sollten Sie mit der Arbeit beginnen.
Wer diesen Schritt überspringt, riskiert einen Stromschlag. Das klingt selbstverständlich, wird in der Praxis aber oft unterschätzt.
Das sollten Sie vor dem Anschließen der Lampe beachten:
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Strom über die Sicherung abschalten.
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Mit einem Spannungsprüfer prüfen, ob die Leitung stromlos ist.
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Werkzeug und Kabel griffbereit legen.
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Lampentyp und Schutzklasse prüfen.
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Alte Verkabelung auf abweichende Farben kontrollieren.
Braun, Blau, Grün-Gelb: Welche Ader kommt wohin?

Wissen Sie, welche Bedeutung die Farben der einzelnen Kabel haben? In einer normalen Zuleitung gibt es drei Adern, die jeweils eine bestimmte Farbe haben.
Die Farben bedeuten folgendes:
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Braun oder Schwarz: Phase, also der stromführende Leiter
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Blau: Neutralleiter
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Grün-Gelb: Schutzleiter, auch PE oder Erdung genannt
Beim Installieren Ihrer Decken- oder Wandlampe verbinden Sie die Adern der Zuleitung mit den entsprechenden Anschlüssen an Ihrer Lampe. Das braune oder schwarze Kabel ist der stromführende Leiter und wird an die Klemme mit dem Buchstaben „L" angeschlossen. Das blaue Kabel kommt an die Klemme mit dem Buchstaben „N". Das grün-gelbe Kabel ist die Erdung und gehört an die Klemme, die mit einem Erdungssymbol oder dem Buchstaben „PE" gekennzeichnet ist. Bei vielen Lampen sind die Anschlüsse direkt beschriftet, sodass Sie die Kabel einfach zuordnen können.
Haben Sie eine ältere Leitung, können die Farben abweichen. In älteren Installationen wurde Schwarz manchmal als Neutralleiter verwendet. Im Zweifelsfall sollten Sie die Belegung mit einem Phasenprüfer kontrollieren, bevor Sie etwas anschließen.
Lampe anschließen: So gehen Sie vor

Nachdem Sie nun alles zu den Farben der einzelnen Kabel wissen, möchten wir Ihnen die Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Anschließen Ihrer Lampe nicht vorenthalten.
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Strom abschalten Drehen Sie die Sicherung heraus und prüfen Sie mit einem Spannungsprüfer, ob die Leitung wirklich stromlos ist. Erst dann geht es weiter.
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Kabel vorbereiten Ist die Lampe noch nicht verkabelt, müssen Sie das Kabel zuerst abisolieren. Entfernen Sie den Außenmantel und isolieren Sie die einzelnen Adern auf etwa einem Zentimeter ab. Die Adern sollten sauber und unbeschädigt sein.
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Adern anschließen Verbinden Sie die Adern mit den richtigen Anschlüssen an der Lampe. Das braune oder schwarze Kabel an „L", das blaue Kabel an „N" und das grün-gelbe Kabel an „PE". Ziehen Sie die Klemmen gut fest, denn lockere Verbindungen können später Probleme machen.
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Kabel in die Deckenhalterung einführen Führen Sie das Kabel durch die Halterung und befestigen Sie die Lampe an der Decke. Achten Sie darauf, dass keine Adern gequetscht werden und das Kabel nicht auf Zug liegt.
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Strom einschalten und prüfen Drehen Sie die Sicherung wieder ein und prüfen Sie, ob die Lampe funktioniert. Leuchtet sie, ist alles richtig angeschlossen.
Lampe anschließen ohne Schutzleiter: Was gilt es zu beachten?
In manchen Situationen gibt es in der Zuleitung nur zwei Adern, also keinen grün-gelben Schutzleiter. Das kommt vor allem in älteren Gebäuden vor.
Ob das ein Problem ist, hängt von der Lampe ab. Leuchten aus Kunststoff oder nicht leitenden Materialien kommen oft ohne Schutzleiter aus, denn sie sind in Schutzklasse II eingestuft. Leuchten mit Metallteilen, die berührbar sind, benötigen dagegen zwingend eine Erdung. Schauen Sie dafür auf das Typenschild der Lampe, dort finden Sie die Schutzklasse angegeben.
Im Zweifelsfall sollten Sie einen Elektriker hinzuziehen, denn eine fehlende Erdung bei einer Lampe, die sie benötigt, ist ein Sicherheitsrisiko.
Lampe anschließen an einer Lüsterklemme
In vielen Haushalten wird beim Lampe anschließen noch die klassische Lüsterklemme verwendet. Sie verbindet die Adern der Zuleitung mit den Adern der Lampe. Für Heimwerker ist sie eine einfache und bewährte Lösung, denn sie lässt sich ohne Spezialwerkzeug anschließen.
Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Lüsterklemme zum Querschnitt Ihrer Kabel passt. Auf der Verpackung finden Sie die zulässigen Querschnitte angegeben. Eine Klemme, die zu groß ist, hält die Ader nicht zuverlässig fest. Eine, die zu klein ist, lässt sich gar nicht erst einschrauben.
Bevor Sie die Adern einführen, sollten Sie die Enden frisch abisolieren. Wie Sie ein Kabel richtig abisolieren, finden Sie bei uns im Ratgeber. Bei Litzen drehen Sie die feinen Drähte vorher leicht zusammen, damit keine einzelnen Drähte abstehen und in die falsche Klemme geraten.
Führen Sie die Adern tief genug in die Klemme ein und schrauben Sie die Schrauben fest an. Ziehen Sie danach leicht an jeder Ader. Hält die Verbindung, sitzt sie richtig. Eine Ader, die sich herausziehen lässt, wird im Betrieb früher oder später Probleme machen.
Prüfen Sie außerdem, ob die Lüsterklemme vollständig in den Lampenbaldachin passt. Denn sitzt sie zu eng, werden die Adern beim Befestigen der Lampe gequetscht.
Diese Fehler sollten Sie beim Lampe anschließen vermeiden
Damit Sie beim Anschließen der Lampen keine Fehler machen, haben wir Ihnen die wichtigsten Stolperfallen noch einmal zusammengefasst. Der größte Fehler ist es, den Strom nicht abzustellen. Denken Sie also an den Sicherungskasten bevor die Arbeiten beginnen.
Ebenfalls ein sehr häufiger Fehler ist das Falsche zuordnen der Adern. Gerade bei älteren Leitungen kann es schnell zu Verwirrung kommen. Prüfen Sie im Zweifel mit einem Phasenprüfer.
Seien Sie nicht zu zaghaft, wenn es um das Entfernen der Isolierung geht. Wird zu wenig freigelegt, dann können Sie die Adern nicht weit genug in die Klemme schieben. Die Verbindung wirkt stabil, gibt aber unter Last nach.
Den Schutzleiter weglassen, weil er auf den ersten Blick nicht nötig erscheint, ist bei Lampen mit Metallteilen ein echtes Sicherheitsrisiko. Denken Sie also auch an diesen Sicherheitshinweis.
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